"Große Erleichterung"

Ingelheim. Landtagsabgeordnete Klinkel (SPD) begrüßt Entscheidung der Universitätsmedizin zur Übernahme des Ingelheimer Krankenhauses

„Ein wirklich großer Felsbrocken ist mir schon vom Herzen gefallen“, sagt Nina Klinkel, SPD-Landtagsabgeordnete für Ingelheim. Der grundsätzliche Beschluss des Aufsichtsrates der Universitätsmedizin  zur Übernahme des Krankenhauses Ingelheim sei wichtig für den Standort und vor allem für die Mitarbeiter. „Ich bin seit Monaten im Gespräch mit der Mitarbeitervertretung und habe das Krankenhaus in Ingelheim auch besucht, um mit Mitarbeitern und Vertretung der ärztlichen und pflegerischen Leitung zu sprechen“, so Klinkel. „Dementsprechend habe ich gestern Abend dem Ergebnis der Aufsichtsratssitzung entgegengefiebert. Gerade für die Pflegekräfte bedeutet dies hoffentlich eine Entspannung. Hier wird großartiges geleistet und mit viel Elan und Einsatzkraft für das Krankenhaus und die Menschen gearbeitet und auch gekämpft“.

Vor der Übernahme müssen noch einige Hürden überwunden werden, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Barbaro mitteilte. Krankenhausplanerische Fragen und rechtliche Bestätigungen seien noch zu klären, doch Klinkel geht davon aus, dass dies gelingen werde und am Ende der Prüfungsphase die Übernahme des Krankenhauses durch die Universitätsmedizin stehe.

 

Eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Weiterbetrieb des Ingelheimer Krankenhauses sei jedenfalls erfüllt, nämlich die Erteilung eines neuen Planbettenbescheids im Falle einer Übernahme. Wie bereits Anfang Dezember berichtet, habe der Staatssekretär des Gesundheitsministeriums, David Langner, der Abgeordneten schriftlich auf Nachfrage erklärt, dass das Ministerium nach einer erforderlichen Zustimmung zum Trägerwechsel einen neuen Planbettenbescheid erlassen werde.  „Hierfür bin ich sehr dankbar“, so Klinkel.

 

Besonderer Dank gelte auch dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Salvatore Barbaro und dem Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus, der sich sehr für das Krankenhaus und die Mitarbeiter eingesetzt habe. "Für die Stadt ist das Krankenhaus ein wichtiger Standortfaktor und ich bin zuversichtlich, dass der Stadtrat einer finanziellen Beteiligung an den erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zustimmen kann", so Klinkel. Sie sei jedenfalls nach den aktuellen Entwicklungen sehr optimistisch, dass das Ingelheimer Krankenhaus fortbestehen werde.