Krankenhausstandort erhalten

Ingelheim. Die Sicherstellung eines leistungsfähigen und bedarfsgerechten Angebots für kranke Menschen ist für die ganze Rheinhessen-Nahe-Region von immenser Bedeutung", erklärt die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Ingelheimer Krankenhaus. 

Ingelheim sei ein guter und wichtiger Standort, eben auch, wenn es um die Grundversorgung der Region ginge. „Ein Krankenhaus gibt Sichterheit“, zeigt sich die Abgeordnete überzeugt. Die kooperative Haltung der Stadt zur Standorterhaltung bewerte sie daher positiv, ebenso das Interesse der Uniklinik am Ingelheimer Haus: „Das würde das Krankenhaus zukunftsfähig machen und den Menschen der Region eine Behandlung ermöglichen, die den medizinischen Fortschritt berücksichtigt“.

 

Zudem sei ihr der Wirtschaftsfaktor wichtig: „Es geht hier auch im Arbeitsplätze und darum, den Mitarbeitern des jetzigen Agaplesion Diakoniekrankenhauses Sicherheit zu geben“.

 

Daher habe sie bereits Gespräche mit Frank Hutmacher, dem zuständigen Landesbezirksfachbereichsleiter von ver.di geführt, um sich über die Situation zu informieren. „Ich werde mich bei der Landesregierung und beim Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Barbaro dafür einsetzen, dass die Mitarbeiter übernommen werden“.

 

Zum politischen Engagement gehöre auch,  dass sie sich für die weitere Festschreibung des Hauses im Landeskrankenhausplan einsetze. „Alle stationär behandlungsbedürftigen Menschen müssen versorgt werden können. Unabhängig von ihrem Versicherungsstatus. Die Krankenkassen übernehmen qua Gesetz die Behandlungskosten in denjenigen Krankenhäusern, die im Plan verzeichnet sind. Daher ist es für mich unabdingbar, dass das Krankenhaus Ingelheim weiter als solches im Landeskrankenhausplan bleibt. Auch mit einem neuem Träger“. 

 

 

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