Neuigkeiten für das Krankenhaus Ingelheim

Ingelheim. Die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) ist zuversichtlich, dass das Ingelheimer Krankenhaus in neuer Trägerschaft der Universitätsmedizin Mainz fortgeführt werden kann. „Ich hoffe auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass hierzu in den nächsten Tagen die abschließende Entscheidungen getroffen wird“, so die Abgeordnete.

 

 

 

Sie hatte sich bei den beiden beteiligten Ministerien des Landes, dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demographie (MASGD) und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK), über den aktuellen Sachstand informiert und mit den beiden Staatssekretären, David Langner (MASGD) und Prof. Dr. Salvatore Barbaro (MWWK) Gespräche über die Zukunft des Ingelheimer Krankenhauses geführt. Danach, so Klinkel, seien alle Beteiligten an einer Fortführung des Krankenhauses als ein Haus der Erst- und Regelversorgung interessiert und würden mit Nachdruck an einer entsprechenden Lösung arbeiten. Auch die Stadt Ingelheim sei hier aktiv und werde beteiligt. “Der Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus hat mir bestätigt, dass er eng in die Abstimmungsgespräche eingebunden sei und die Stadt zu ihrer Zusage stehe den Erhalt des Krankenhauses mit einer finanziellen Beteiligung an erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen“ so die SPD-Abgeordnete.

 

Auf ihre Nachfrage, so Klinkel weiter, hätten die beiden Ministerien schriftlich bestätigt, dass einer Fortgeltung des zur wirtschaftlichen Betreibung des Krankenhauses erforderlichen Planbettenbescheides bei einer Übernahme durch die Universitätsmedizin nicht im Wege steht. „Damit ist eine entscheidende Hürde für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb des Ingelheimer Krankenhauses überwunden“, ist Nina Klinkel zuversichtlich. Bestätigt hätten beide Ministerien auch, dass nunmehr nur noch eine positive Entscheidung des Aufsichtsrates der Universitätsmedizin erforderlich sei. Dieser werde sich, so zitiert Klinkel das Schreiben, „ausschließlich an der Darlegung einer hinreichenden Wirtschaftlichkeit“ orientieren. „Ich bin überzeugt, dass die Geschäftsführung der Unimedizin dies belegen kann, zumal dort gerade die entsprechenden Gespräche und Abstimmungen mit den Kostenträgern erfolgen“, so Klinkel. Sie rechne jedenfalls Mitte Dezember mit einer positiven Entscheidung.