Die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) unterstützt die Anti-Corona-Strategie der rheinland-pfälzischen Landesregierung mit dem Ziel der Eindämmung der Infektionsrate. Zudem verweist sie auf veränderte Sprechstundenformen.
„Die auf Wochen verfügte Schließung von Kitas und Schulen ist zwar mit erheblichen Umständen für viele Eltern verbunden, aber zur Vermeidung einer weiter ungehinderten Verbreitung des Corona-Virus unvermeidlich. Mit der geplanten Notversorgung können besondere Härten hoffentlich vermieden werden“, kommentiert Klinkel die jetzt getroffenen Maßnahmen.
Mit der ebenso landesweit verfügten Schließung nahezu aller öffentlichen Einrichtungen und dem Verbot von Veranstaltungen werde schmerzlich in das öffentliche Leben eingegriffen. Zum Schutz von Patienten, Ärzten und Pflegepersonal werden Besuche im Krankenhaus untersagt bzw. eingeschränkt. „Zahlreiche Veranstaltungen wurden zwischenzeitlich abgesagt. Das ist natürlich bedauerlich, aber wir müssen Prioritäten setzen und alles Mögliche tun, um dem Virus keinen Vorschub zu leisten. Ich habe daher auch meine „#unterwegs“-Tour bei den Vereinen unterbrochen. Das tut mir sehr leid und natürlich möchte ich alle Termine nachholen, sobald sich die Lage etwas entspannt hat“, so Klinkel. Die anberaumten Sprechstunden würden stattfinden, versichert die Abgeordnete. Allerdings nicht als Präsenzsprechstunde im Wahlkreisbüro, sondern als Telefonsprechstunde. Zudem würde das Wahlkreisbüro der Abgeordneten den WhatsApp-Service wieder einrichten. Unter 06139-739 2339 kann man uns ab Dienstag dann auch via WhatsApp erreichen. Auf ihrer Homepage stellt Nina Klinkel zudem unter www.nina-klinkel.de/aktuell-corona/ eine Link-Sammlung zu den öffentlichen Stellen, vom Gesundheitsministerium, das tagesaktuelle Infos bietet, über die Infos des Robert Koch Instituts und das Infoportal des Landes. Auch eine Sammlung hilfreicher Telefonnummern ist dort zu finden. „Eine gute Informationsbasis minimiert Panik und hilft bei der sachlichen Auseinandersetzung mit dem Virus“, ist sich die Landtagsabgeordnete sicher.
Auch Informationen zu den Schul- und Kita-Schließungen finden sich dort. Klinkel weist in diesem Zusammenhang auch auf folgende Regelung hin: Die Landesregierung bittet alle Eltern und Sorgeberechtigte, eine häusliche Betreuung sicherzustellen. Für Kinder, deren Eltern eine private Betreuung nicht möglich ist, wird eine Notfallbetreuung angeboten. Diese richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, wie z. B. Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, Polizei, Feuerwehr, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder Angestellte von Energie- und Wasserversorgung. Andere Eltern, die sonst keine andere Möglichkeit haben, ihrer Berufstätigkeit nachzugehen, wie etwa Alleinerziehende, können die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Die Landesregierung appelliert an Eltern und Sorgeberechtigte, die Notfallbetreuung nur in besonderen Ausnahmefällen in Anspruch zu nehmen.
