„Positive Entwicklung unterstützen“ Neue Schulen der Zukunft in Mainz-Bingen

Insgesamt 6 neue „Schulen der Zukunft“ wird es in Landkreis Mainz-Bingen geben. Das Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim, die IGS Kurt Schumacher in Ingelheim, die IGS Nieder-Olm, die Christian-Erbach-Realschule Plus in Gau-Algesheim, das Gymnasium zu Sankt Katharinen in Oppenheim und die Grundschule am Nahetor in Münster-Sarmsheim haben sich erfolgreich beworben und machen sich auf den Weg in die Zukunft. 

„Wir danken den Lehrkräften und der ganzen Schulgemeinschaft für ihr Engagement. Sie leisten wichtige Pionierarbeit, um die Bildungslandschaft im ganzen Landkreis zukunftsfest aufzustellen“, freuen sich die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) und der Vorsitzende der SPD Kreistagsfraktion, Sebastian Hamann. 

 

Die sechs Schulen des Landkreises sind damit Teil der dann 150 „Schulen der Zukunft“ in Rheinland-Pfalz. Die Schulentwicklungsinitiative startete vor vier Jahren und wurde nun in der dritten Runde um 53 Schulen erweitert, die das Bildungsministerium heute bekanntgegeben hat. Vertreten sind alle Schularten. Die Schulen können sich mit innovativen pädagogischen Konzepten um die Teilnahme bewerben und werden dann bei der Umsetzung vom Bildungsministerium, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion sowie dem Pädagogischen Landesinstitut eng begleitet. „Die Schulen der Zukunft sind ein zentrales bildungspolitisches Vorhaben der SPD-geführten Landesregierung – und ohne Frage seit ihrem Start ein Erfolgsprojekt“, betonen Klinkel und Hamann unisono. 

 

Zur Freude mische sich aber auch ein klarer politischer Auftrag: „Die Schulgemeinschaften schaffen zeitgemäße und attraktive Lernwelten. Sie machen sich daran die Fragen der Zukunft zu beantworten. Dazu gehört der Wandel. Für uns ist es wichtig, dass eine Schulentwicklungsplanung dem Rechnung trägt“, so Klinkel und Hamann. „Diese mutigen Schritte und die positiven Entwicklungen bedürfen der Unterstützung des Kreises als Schulträger und sind für uns zwingend in der Frage, wie es mit der Schullandschaft weitergeht, zu berücksichtigen. – Und sie sind für uns ein Grund, warum wir der Erhöhung der Zügigkeit an Integrierten Gesamtschulen ablehnend gegenüberstehen. Wir wollen den Fehler der Vergangenheit eben nicht wiederholen, sondern unterstützen, dass den modernen Konzepten der richtige Rahmen gegeben werden kann. – Das gilt natürlich auch für die Gymnasien. Um im wahrsten Sinne „mehr Raum“ für zukunftsstarke Konzepte zu schaffen, braucht es eine spürbare Entlastung an den großen Gymnasien. Die Schulentwicklungsplanung muss unserer Auffassung nach neben den quantitativen Aspekten eben auch qualitative berücksichtigen“, halten die beiden SPD Politiker abschließend fest.