"Das rote Sofa" mit Nina Klinkel – Politik, Persönlichkeit und Humor in der Burgscheune

Nach Alexander Schweitzer, Ministerpräsident, Michael Ebling, Innenminister und SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler nahm die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) auf dem „roten Sofa“ der SPD Stadecken-Elsheim Platz. Einen unterhaltsamen wie persönlichen Abend erlebten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der Burgscheune der Burg Stadeck. Moderiert wurde der Abend von Christian Goldschmitt, Fraktionsvorsitzender der SPD Stadecken-Elsheim. Die Burgscheune war sehr gut besucht und bot den passenden Rahmen für ein Format, das Politik einmal von einer anderen Seite zeigte: persönlich, nahbar und mit einer guten Portion Humor.

Insgesamt neun verschiedene Kategorien erwarteten Nina Klinkel – von klassischen Interviewfragen über Quizrunden bis hin zu kreativen und humorvollen Aufgaben. Besonders spannend: Das Publikum entschied mithilfe einer Kartenmatrix, welche Kategorie jeweils als nächstes aufgedeckt wurde.

Gleich zu Beginn stellte Moderator Christian Goldschmitt klar: „Nina weiß nicht, was heute alles auf sie zukommt.“ Genau diese Mischung aus Spontanität und Überraschung machte den Reiz des Abends aus.

Zum Einstieg in das Gespräch stellte sich Nina Klinkel in der Rubrik „Die schnellen 9“ in kurzer Form vor. Mit schnellen Antworten auf Fragen zu persönlichen Vorlieben, politischen Ämtern und ihrem Alltag erhielten die Gäste einen ersten Eindruck von der Politikerin hinter dem Mandat.

Besonders unterhaltsam wurde es in der Kategorie „Die Nina in der Musik“. Hier griff Moderator Goldschmitt verschiedene Songs auf, die den Namen Nina enthalten – darunter auch ein eigens für den Abend produzierter Song mit dem Titel „Nina – Politik aus Leidenschaft“. Die Songtexte dienten als Ausgangspunkt für Fragen zu Klinkels politischer Arbeit und Motivation. Auf die Zeile „Politik aus Leidenschaft“ angesprochen, erklärte sie:

„Politik bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und nah bei den Menschen zu sein. Leidenschaft heißt, dass man sich wirklich kümmert – nicht nur im Wahlkampf, sondern jeden Tag.“

Auch über ihre Ziele im Landtag sprach sie offen: „Ich bin noch lange nicht fertig. Mir ist wichtig, konkrete Verbesserungen für unsere Region zu erreichen – etwa bei Infrastruktur, Bildung und Sicherheit.“

Im weiteren Verlauf des Abends ging es immer wieder auch um persönliche Einblicke. In der Rubrik „Serien der 80er“ berichtete Klinkel mit einem Augenzwinkern von ihrer Vorliebe für Klassiker aus den Mediatheken, wenn sie einmal abschalten möchte.

Besonders viel Gelächter im Publikum sorgte die Kategorie „Ohne Worte“. Hier musste Nina Klinkel verschiedene Situationen ausschließlich mit Gestik und Mimik darstellen – etwa ihre Reaktion auf den Einzug in den Landtag oder auf besonders emotionale Momente im politischen Alltag.

Ein weiterer Höhepunkt war die humorvolle Reimrunde „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, in der Nina Klinkel – bekannt auch als Fastnachtsprotokollerin – spontan auf gereimte Fragen mit einem Reim antworten musste. Dabei bewies sie nicht nur politisches Gespür, sondern auch närrischen Wortwitz.

In der klassischen Interviewrunde „Mensch Nina!“ wurde es schließlich wieder politischer. Klinkel sprach über ihre Motivation für den Einstieg in die Politik, ihre Arbeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin sowie über ihre Vision für Rheinland-Pfalz.

„Der direkte Austausch mit den Menschen im Wahlkreis ist für mich das Wichtigste“, betonte sie. „Dort erfahre ich, was wirklich bewegt – und genau daraus entsteht meine politische Arbeit.“

Auch die Zukunft des Wahlkreises Budenheim, Ingelheim und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm spielte eine zentrale Rolle. Klinkel sprach über Infrastrukturprojekte, die Stärkung des Ehrenamts und die Attraktivität der Region für junge Menschen.

Mit Blick auf Rheinland-Pfalz sagte sie: „Ich wünsche mir ein Land, das wirtschaftlich stark bleibt, aber gleichzeitig sozial gerecht und lebenswert für alle Generationen.“

Zum Abschluss betonte Nina Klinkelnnoch einmal ihre Verbundenheit mit der Region:

„Dieser Wahlkreis ist meine politische Heimat. Die Gespräche mit den Menschen geben mir Energie und Motivation, mich weiterhin mit voller Kraft für unsere Region einzusetzen.“

Wie alle anderen Gäste zuvor auch, verewigte sich Nina Klinkel mit ihrer Unterschrift auf dem Kissen des roten Sofas und steht nun in einer Reihe mit dem Alexander Schweitzer, Michael Ebling, Daniel Baldy und Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Nach dem offiziellen Teil nutzten viele Gäste die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. Bei einem lockeren Ausklang in der Burgscheune klang der Abend in angenehmer Atmosphäre aus.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass Politik auch anders präsentiert werden kann: persönlich, humorvoll und im direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Man darf gespannt sein, welche (politische) Bekanntheit demnächst auf dem roten Sofa in Stadecken-Elsheim Platz nehmen wird.